Ich wurde in den Sport hineingeboren

Sport war nie etwas, das ich mir irgendwann vorgenommen habe.
Er war einfach immer da. Schon als Kind haben mir meine Eltern ein gesundes Verhältnis zu Bewegung, Essen und meinem Körper mitgegeben – nicht als Zwang und nicht als Leistungsdruck, sondern als etwas ganz Natürliches. Erst Mutter-Kind-Turnen, dann Fußball, später Karate. Bewegung gehörte zu meinem Alltag. Sport war keine Aufgabe, sondern Normalität. Vor allem habe ich früh gelernt, auf meinen Körper zu hören, ihn zu respektieren und nicht als Gegner zu sehen, sondern als etwas, mit dem ich zusammenarbeite.

Station 1: Kindheit
Meine Wurzeln

Meine beiden Eltern waren sehr sportlich. Mein Vater war Sportlehrer und zuvor als freiberuflicher Karate-Trainer tätig. Sport und gesunde Ernährung waren bei uns keine besonderen Themen. Sie waren einfach Normalität.

Ich bin damit aufgewachsen, ohne es zu hinterfragen. Ich wusste lange gar nicht, dass es auch anders gehen kann. Bewegung gehörte dazu, genauso wie ein bewusster Umgang mit Essen. Nicht als Zwang, sondern ganz selbstverständlich.

Es begann mit Mutter-Kind-Turnen, danach spielte ich von etwa fünf bis zehn Jahren Fußball, später kam Karate dazu. Sport hat mir Spaß gemacht. Er war nichts, wozu ich mich überwinden musste. Er war Teil meines Alltags.

Rückblickend war das ein echter Lebensvorteil. Diese frühe Prägung hat mein Verhältnis zu Sport, Ernährung und meinem eigenen Körper nachhaltig geformt.

Schon als Kind habe ich gelernt, dass es Süßigkeiten gibt – aber nicht unbegrenzt. Essen war Genuss, kein emotionaler Ausgleich. Begriffe wie „emotionales Essen“ kannte ich nicht, weil ich das in meiner Familie nie erlebt habe.

Auf dem rechten Foto bin ich neben meinem Vater zu sehen – der Junge vor ihm ist mein Bruder.

Station 2: Jugend
Meine Entwicklung

Zwischen etwa zehn und neunzehn Jahren war Karate ein zentraler Teil meines Lebens. Mein Vater war mein Karatelehrer, wir waren viel auf Turnieren unterwegs, später auch gemeinsam mit meinem Bruder. Durch den Sport habe ich Freundschaften aufgebaut, die bis heute geblieben sind.

Ich war leistungsstark, schnell und kräftig, und mein sportliches Talent wurde früh sichtbar. Trotzdem stand nie das reine Gewinnen im Vordergrund. Für meinen Vater – und damit auch für mich – hatte die Gesundheit des Körpers immer Vorrang. Leistung ja, aber nicht um jeden Preis.

Mit etwa sechzehn begann ich zusätzlich mit Krafttraining. Mein Vater richtete mir im Schuppen ein kleines Homegym ein: Eisenscheiben, Hanteln und ein selbstgebauter Kniebeugenständer. Kein Schnickschnack, nur Eisen und Schweiß. Das Krafttraining habe ich mir selber beigebracht und angefangen, meinen Körper bewusst zu formen.

Rückblickend war meine Jugend keine einfache Zeit. Es gab viele Herausforderungen und persönliche Probleme. Aber Sport war immer da. Er hat mir Struktur gegeben, Halt und einen Ort, an dem ich Kraft sammeln konnte – körperlich wie mental.

Station 3: Gegenwart
Mein Weg als Coach

Mit neunzehn habe ich mit Karate aufgehört und mich vollständig auf Fitness konzentriert. Mein Körper hat sich weiterentwickelt – genauso wie mein Wissen über Training, Ernährung und Regeneration.

Ich habe Lizenzen gemacht und zunächst als Fitnesstrainer im Studio gearbeitet. Später folgte der Schritt in die Selbstständigkeit als Personal Trainer mit Kunden im Gym und bei Hausbesuchen. Genau dort habe ich gelernt, wie unterschiedlich Menschen sind und wie wichtig individuelle Lösungen sind.

Mit der Zeit verlagerte sich mein Fokus auf Social Media und Online-Coaching. Ich habe meinen Körper optisch weiter verbessert, bin aber meinem Grundprinzip immer treu geblieben: Gesundheit kommt zuerst. Für mich war klar, dass langfristiger Erfolg nur mit einem gesunden Verhältnis zum eigenen Körper funktioniert.

Heute bin ich viel unterwegs. Reisen, Events, Ausgehen gehören zu meinem Alltag. Trotzdem bleibe ich in Form. Nicht, weil ich perfekt lebe, sondern weil ich die Balance gefunden habe. Sport und gesunde Ernährung sind mein Fundament, aber dazu gehört auch, mal auswärts zu essen, Fast Food oder Süßigkeiten zu genießen – ohne schlechtes Gewissen.

Genau das möchte ich dir beibringen. Spaß an Bewegung, eine gesunde Ernährung und ein positives Verhältnis zu deinem Körper. Kein Verzicht, kein Extrem, sondern ein Weg, mit dem du dich im Spiegel wohlfühlst und der zu deinem echten Leben passt.

Genau deshalb coache ich heute so, wie ich coache:
individuell, ohne Zwang, mit Struktur – und so, dass es in dein echtes Leben passt.